Text

Ihr aber, für wen haltet ihr mich?


Text:   Matthäus 16. 5-28 / - HPS

 

 

Chor Orchester


Erhebe dich o liebe Seele, zu Gott dem Vater und dem König.

Jesus Christus ist mein Weg, der mir  klar vor Augen steht.

Du Herr hast mich selbst in Händen und die grosse weite Welt,

kannst Menschenherzen zu dir wenden, wie es dir wohlgefällt;

so gib uns doch  deine Gnade und Frieden,

dass wir den Nächsten als Kind Gottes lieben!

 

Rezitativ Tenor

 Und als seine Jünger an das jenseitige Ufer gekommen waren, hatten sie vergessen, Brote mitzunehmen.

Jesus aber sprach zu ihnen:


Rezitativ Bass (Christus)

Nehmt euch in Acht vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer!


Rezitativ Tenor

Sie aber überlegten bei sich selbst und sagten: Das sagt er, weil wir keine Brote mitgenommen haben.

Als Jesus merkte, was sie beschäftigte, sagte er:


Rezitativ Bass (Christus)

Ihr Kleingläubigen, warum macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt?

Versteht ihr denn immer noch nichts? Erinnert ihr euch nicht an die fünf Brote und die fünftausend Menschen und daran, wie viele Körbe mit Resten ihr damals eingesammelt habt?

Oder an die sieben Brote und die viertausend Menschen und daran, wie viele Körbe mit Resten ihr da eingesammelt habt?

Warum versteht ihr denn nicht, dass ich von etwas anderem als von Brot geredet habe? Vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer sollt ihr euch hüten!«


Rezitativ Tenor

Da begriffen die Jünger, dass er nicht gemeint hatte, sie sollten sich vor dem Sauerteig hüten, den man zum Brotbacken verwendet, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.


Chor (Choral 779)

Ich bin die Auferstehung und das Leben.

Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt,

und jeder der lebt und an mich glaubt,

wird in Ewigkeit nicht sterben!

 

 

 

 

Wer ist Jesus?

JESUS AUF DEM WEG NACH JERUSALEM

 

Chor Orchester  hp/-96(Ps 139)

Wohl mir, daß ich dich darf kennen,
und dein Eigen mich darf nennen.
Ich weiß auch, daß nur du allein,
mein König wollest sein.

Und wollt ich mich verhüllen in Finsternis und Nacht,

du würdest  sie erfüllen mit deines Lichtes Pracht.

Du kennst das Dunkel nicht, die Nacht wird dir zum Tage,

und wo ich dunkel sage, da ist vor dir nur Licht.

 

Rezitativ Tenor

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger:


Rezitativ Bass (Christus)

Für wen halten die Leute den Menschensohn?


Rezitativ Tenor

»Manche halten dich für Johannes den Täufer,  manche für Elia und manche für Jeremia oder einen der  Propheten.«


Rezitativ Bass (Christus)

»Und ihr, für wen haltet ihr mich?«

Rezitativ Bass (Simon Petrus)

Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

 

Chor Orchester Choral

Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier.
Ach, wie lang, ach lange
ist dem Herzen bange,
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam,
außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst lieber werden.

 

Rezitativ Tenor

Jesus antwortete und sprach zu ihm:


Rezitativ Bass (Christus)

Selig bist du, Simon, Jonas Sohn; denn Fleisch und Blut haben dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

 Und ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen, und die Pforten der Hölle werden sich öffnen.

Ich werde dir die Schlüssel zum Himmelreich geben; was du auf der Erde bindest, das wird im Himmel gebunden sein, was du auf der Erde lösest, das wird im Himmel gelöst sein.«


Rezitativ Tenor

Da gebot er den Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Messias sei.

Danach redete Jesus mit seinen Jüngern zum ersten Mal offen darüber, dass er nach Jerusalem gehen und dort von den Ältesten, den führenden Priestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden müsse; er werde getötet werden und drei Tage danach auferstehen.

Da nahm ihn Petrus beiseite und versuchte mit aller Macht, ihn davon abzubringen.


Rezitativ Bass (Simon Petrus)

Niemals, Herr!  Auf keinen Fall darf so etwas mit dir geschehen!


Rezitativ TenorAber Jesus wandte sich um und sagte zu Petrus:


Rezitativ Bass (Christus)

Geh weg von mir, Satan! Du willst mich zu Fall bringen. Was du denkst, kommt nicht von Gott, sondern ist menschlich!

 

Chor Orchester

Versucht vom Teufel wird nun Jesus,

List und Täuschung setzt er ein,

ihn zu verwirren und seine Jünger

die ihm stets zu Seite stehn.

Jesus Christus sieht im Geiste,

wie der Teufel kommt mit List,

seinen Auftrag stets vor Augen,

beweist er seinen Jüngern, dass er Gottes Sohn ist.

 

 

 

Von der Nachfolge

 

Chor Orchester  (678)

Warum sollt ich mich denn grämen?
Hab ich doch Christus noch; wer will mir den nehmen?
Wer will mir den Himmel rauben,
den mir schon Gottes Sohn beigelegt im Glauben?


Rezitativ Tenor

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern:


Rezitativ Bass (Christus)

Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.

Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden.

Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele? Oder was kann der Mensch geben, womit er seine Seele zurückkaufen kann?

Denn der Menschensohn wird mit seinen Engeln in Herrlichkeit seines Vaters kommen und wird jedem nach seinem Tun vergelten.

Wahrlich, ich sage euch: Es sind etliche unter denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Menschensohn kommen sehen in seinem Reich.

 

Aria Tenor

Bei dir, Jesu, will ich bleiben,
stets in deinem Dienste stehn;
nichts soll mich von dir vertreiben,
will auf deinen Wegen gehn.
Du bist meines Lebens Leben,
meiner Seele Trieb und Kraft,
wie der Weinstock seinen Reben
zuströmt Kraft und Lebenssaft.

 

Chor Orchester

Bleib mir dann zur Seite stehn,
graut mir vor dem kalten Tod
als dem kühlen, scharfen Wehn
vor dem Himmelsmorgenrot.
Wird mein Auge dunkler, trüber,
dann erleuchte meinen Geist,
daß ich fröhlich zieh hinüber,
wie man nach der Heimat reist.

 

Schluss-Choral  

Christus, das Licht der Welt.

Welch ein Grund zur Freude!

In unser Dunkel kam er als ein Bruder.

Wer ihm begegnet, der sieht auch den Vater.

Ehre sei Gott, dem Herrn!

 

Christus, das Heil der Welt.

Welch ein Grund zur Freude!

Weil er uns lieb hat, lieben wir einander.

Er schenkt Gemeinschaft zwischen Gott und Menschen.

Ehre sei Gott, dem Herrn!

 

Christus, der Herr der Welt.

Welch ein Grund zur Freude!

Von uns verraten, starb er ganz verlassen.

Doch er vergab uns, und wir sind die Seinen.

Ehre sei Gott, dem Herrn!

 

Gebt Gott die Ehre.

Hier ist Grund zur Freude! Freut euch am Vater.

Freuet euch am Sohne.

Freut euch am Geiste; denn wir sind gerettet.

Ehre sei Gott, dem Herrn!


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